«

Johannespassion

Johannespassion

Am 19. März 2017 führte der Wilmersdorfer Kammerchor in der gut besuchten Auenkirche die Johannespassion von Johann Sebastian Bach auf. Als Solisten wirkten Mark Heines (Evangelist und Tenor-Arien), David Stingl (Pilatus und Bass-Arien), Matthias Jahrmärker (Jesus), Anne Bretschneider (Sopran-Arien) und Bettina Pieck (Alt-Arien) mit, als Orchester das Barockensemble Concerto Grosso Berlin.

Im Folgenden einige Reaktionen aus dem Publikum und von den Musikern:

Das war wunderbar, mir liefen Schauer den Rücken runter; ihr singt sehr akademisch nicht so kirchenchormäßig! Habt ihr Tenöre eingekauft? Es wurde so hell bei euch, wenn ihr gesungen habt! Ich musste immer wieder die Tränen abwischen. Wie der Tenor und ihr die Geschichte erzählt haben, so kann man sie also auch zu Gehör bringen - war das spannend!  

Meine Konzertbesucher waren wie ich sehr ergriffen und zum Teil im wörtlichen Sinne sprachlos so kurz nach dem Konzert.

Wir haben mit unserer Johannespassion die Herzen berührt. So viele Zuhörer sind mit feuchten Augen aus der Kirche gegangen, waren tief gerührt und von unserer Leistung beeindruckt. Unser Evangelist war eine Wucht! Alle waren begeistert von der differenzierten Darstellung des Evangeliums. In der ersten Reihe auf der Tenorseite saß ein älteres Ehepaar, das die Chorstücke leise mitsprach. Sie drückten mir beim Abgang die große Freude über unsere sängerische Leistung aus.

Ihr habt wunderbar gesungen und ich finde es wirklich erstaunlich, auf welchem Niveau euer Chor sich bewegt. Bach ist ja mein persönlicher Komponist Nr.1, daher kenne ich viel von ihm auch aus Aufführungen und kann das vergleichen.  

Ihr seid einfach ein unglaublicher Chor: klangprächtig, intonationssicher, mit einem unendlichem Durchhaltevermögen und insgesamt überhaupt nicht „laienhaft" - als Solistin und Choristin weiss ich, wie schwer dieses Werk ist.

Ihr seid ein toller Chor! Danke, das wir als Ensemble dabei sein durften!

Eure Passion geht mir nicht aus dem Sinn.

Let Us Fly

Duo Gelland

Unter diesem Motto präsentierte der Wilmersdorfer Kammrrchor am letzten Juni-Wochenende 2016  in der Kirche am Hohenzollernplatz und in der St. Canisius-Kirche am Lietzensee ein Programm mit Chormusik von Charles Villiers Stanford, zeitgenössicher Musik für zwei Violinen und - besonders ungewöhnlich - Musik für zwei Violinen und Chor von Hans-Erik Dahlgren und Justin Rubin. Letzterer hatte extra für dieses Konzert ein neues Stück geschrieben, das der Wilmersdorfer Kammerchor und das international renommierte Duo Gelland zur Uraufführung brachten - ebenso das von Christian Bährens komponierte Schlußstück "An Irish blessing".

Stimmen zu den Konzerten LET US FLY

Die ungewöhnliche Kombination von zwei Geigen und Chor ist in dem Sommerkonzert des Wilmersdorfer Kammerchores am 25. Juni in der Kirche am Hohenzollernplatz äußerst gelungen. Den roten Faden bildete der Zyklus „From The Jewish Folk Tradition“ (1990 komponiert) von Oleg Gotskosik für zwei Violinen, die das Duo Gelland hervorragend und sehr bewegend spielte. Zwischen diesen Stücken sang der Chor Werke des romantischen englischen Komponisten Stanford.

Im Zentrum standen die Werke für Chor, Solisten und 2 Violinen: „Tryptich“ des schwedischen Komponisten H.-E. Dahlgren (1954-1012) und die Uraufführung „Beyond the veil“ (2015) des Amerikaners J.H. Rubin.

Der Chor setzte die durchaus anspruchsvollen Werke souverän um. Dabei war der Klang wunderbar ausgewogen. Den Abschluss bildete eine zweite Uraufführung, eine Vertonung von „An Irish Blessing“ für Chor und Alt-Solo von Christian Bährens, mit dem wir in den Sommerabend verabschiedet wurden.

Das Programm war zwar im Gegensatz zum Titel „Let us fly“ eher melancholisch, in sich aber sehr stimmig und hob sich deutlich von anderen Chorprogrammen ab.

Katrin und Torsten Pinkert

 

Zwei Konzerte in zwei architektonisch sehr verschiedenen Kirchen: Wir auf zwei Violinen und hier der Wilmersdorfer Kammerchor, geleitet von Christian Bährens. Es schien, dass der Kirchenraum von einem wunderbaren Schall erfüllt wurde, so wie es vielleicht der Vorsokratiker Demokrit meinte: Die Luft wurde infolge der Erregung in gleichgeformte Atome zertrümmert und wälzt sich im Schall wie eine flüssige, wogende Substanz fort. Wie die Wilmersdorfer einen ungeheuer weichen Tonansatz mit präziser Intonation kombinieren können, gepaart mit Einfühlsamkeit, verblieb ein Rätsel. Wir als Duo Gelland wünschen uns wirklich sehr, dass wir diese gemeinsamen Konzerte fortsetzen können.

Duo Gelland, Cecilia und Martin Gelland, Lübeck und Schweden

 

An beiden Abenden waren mehrere meiner Stammkunden da und sie waren alle sehr begeistert. Ich habe in den Tagen nach den Konzerten noch viel Lob für den Chor, die Violinen, das Programm und den sympathischen Chorleiter erhalten.

Inga Godolt, Mitglied im Wilmersdorfer Kammerchor

 

Tolle zwei Konzerte! Ich persönlich fand das Konzert in der Hohenzollern runder, mit mehr Atmosphäre... die Akustik in der Canisius hatte aber auch etwas für sich. Ich bin ganz beseelt von der feinsinnigen Spielweise der Geigen, ich habe lange nicht solche Musiker getroffen.

Matthias Knop, Mitglied im Wilmersdorfer Kammerchor

 

Meine Leute waren komplett begeistert vom Klang, der Zusammenstellung der Stücke und der Texte. Es ist ganz wunderbar, so konzentriert so schöne Musik miteinander machen zu können.

Martha Vorbrodt, Mitglied im Wilmersdorfer Kammerchor

 

Wie froh bin ich, dass ich nicht vor dem Fernseher kleben geblieben bin, um das dritte Tor der deutschen Mannschaft gegen die Slowakei zu bejubeln. Stattdessen möchte ich nachträglich in Jubel ausbrechen über das wunderbare Konzert unter dem Titel "LET US FLY", das ich am Sonntag, 26. Juni 2016 in der St. Canisius-Kirche erleben durfte.

Die Kirche allein ist ein besonderer Erlebnisort mit ihrer großen Höhe und Weite - und sie war gut gefüllt. Sehr gefallen hat mir die offene, breite Aufstellung des Chores und das Duo Gelland mittig davor, klanglich in seinem Schoß.

Zum Chorklang: man kann als Kantorei-Mitglied nur neidisch werden, aber ihr arbeitet ja auch schon etwas länger zusammen. Die Sänger und Sängerinnen sind dir zumeist sehr aufmerksam zugewandt und reagieren auf deine Vorgaben. Die Stimmverteilung ist äußerst ausgewogen, ganz besonders hat mir der Sopran gefallen, sie klangen wie eine Stimme, von der Klangfarbe her sanft und warm, aber auch spielerisch fröhlich, je nach Textaussage. Allerdings hatte ich Probleme mit dem Textverständnis, ohne Vordruck im Programm hätte ich die Aussagen nur erahnen können.

Die Zusammenstellung des Programms fand ich äußerst gelungen, ganz originell in der Vereinigung des beeindruckenden Duos Gelland mit den Chorstimmen oder auch separat, von den Inhalten und ihrer universalen Reichweite, egal, ob aus älteren Traditionen oder der Moderne, ganz zu schweigen.

Alles in allem war es ein wunderbares Hörerlebnis, das in der Tat auch mein Herz berührt hat. Zum Glück wollte es nicht davonfliegen, sondern ging brav mit mir nach Hause. Herzlichen Dank!

Heidi Hanf, Mitglied der Matthäus-Kantorei

 

Die St. Canisius-Kirche am Lietzensee ist ein beeindruckend lichter und hoher moderner Sakralbau, den mit Klang zu füllen dem Wilmersdorfer Kammerchor und dem Violin-Duo Gelland wunderbar gelang. Ob der warme harmonische Chorklang jeden Winkel der Kirche berührte oder ob unfassbar hohe und zarte Geigentöne bis in die Spitze aufstiegen - jederzeit klang es so, als lebte die Musik für und in diesem Raum. Die Kombination aus romantischer a cappella-Chormusik und modernen Werken für Chor und zwei Violinen zeigte die beeindruckende klangliche Vielfalt der "Wilma", die so sprachdeutlich, klangdicht und sauber intonierte, dass auch ihr mir durchaus als sehr kritisch bekannter Chorleiter vor Begeisterung strahlte!

Habt Dank für den musikalischen Hochgenuß!

Ulrike Sommer, Mitglied der Matthäus-Kantorei

Weihnachtliche Chormusik

Wir sind völlig beseelt von dem Konzert am Samstag nach Hause gefahren, es war musikalisch und emotional herausragend. Was du mit dem Chor zustande bringst, ist schon außergewöhnlich, es sind ja immer noch Laien. Die Zusammenarbeit mit deinem Bruder war ein Ereignis für sich, ihr habt wunderbar harmoniert.  Wolfgang Harnischfeger

Das Konzert war von einer herrlichen Perfektion, wie es seinesgleichen sucht. Die Musik hat meiner Seele so gut getan und sie beflügelt und ich bin immer noch nachhaltig verzaubert von Eurer Kunst.    Ellen Scheyer

Es war ein wunderbares Konzert gestern: Pure Entspannung in einer beeindruckenden Kirche, herrlicher Klang, der wahrlich in den Himmel aufsteigen konnte, die Gesänge des Saxophons und des Chores, die einander so wundervoll ergänzten, als wären sie füreinander bestimmt - allem großstädtischen Vorweihnachtstrubel war der Zutritt verwehrt, um uns reinen Genuss zu schenken. Danke!   Ulrike Sommer

Ich möchte euch ganz herzlich gratulieren für das tolle Konzert von gestern abend. Das Programm war sehr vielfältig, der Chorklang wunderschön, die Stimmgruppen ausgeglichen und die dynamischen Kontraste sehr deutlich. Die Kirche am Hohenzollernplatz hat eine wunderbare Akustik, weder zu trocken noch zu hallig, so dass die Stimmen bis nach hinten getragen werden ohne dass die Struktur der Stücke und die Textverständlichkeit verloren gehen.  Rita Frormann

Der Abend war für mich überwältigend: der harmonische Klang des Chores, die hohe Musikalität in der Interpretation und die Auswahl der Lieder und Musikstücke - ein Genuss für die Ohren und die Seele.  Inge Lütje

Romantische Chormusik

Romantische Chormusik

Was für ein großartiges Konzert! Eine tolle Programmauswahl und -zusammenstellung mit aufregenden Neuentdeckungen. Die unfassbare Zartheit in "Calme des nuits", die lockende "Wasserfee", die Dramatik in "Les Djinns" - ihr könnt das alles. Die Texte werden Klang, mit einem berückend schönen Chorklang - von einmalig zart bis opernchormäßig. Und der Pianist, Matthew Toogood – einfach grandios, sowohl solo als auch zusammen mit dem Chor. Und auch die Gestaltung des Programmheftes mit den Bildern von Horst Zeitler ist sehr ansprechend. Also: Weiter so! Ich komme wieder!   -  Ulrike Sommer

Herzlichen Dank für dieses wunderschöne Konzert gestern! Ich gratuliere! Der Chorklang und seine Homogenität und Dynamik haben mich unglaublich beeindruckt und begeistert. Ich glaubte anfangs an eine Sinnestäuschung - solch eine Qualität habe ich lange nicht gehört und jede Note genossen. Diese Klänge wirkten noch lange in mir nach ... und die Texte mit Übersetzung – einfach super! Ich freue mich schon darauf, bei Euch mitzusingen!! - Petra Thomas

Das Konzert in Schöneiche war sehr schön – guter Chorklang, interessantes Programm. Kompliment!! Die Chorleistung war exzellent, Dein Dirigat souverän und klar. Toll. - Johannes Voigt, Chorleiter und ehem. Mitglied im Rundfunkchor Berlin

Weihnachtsoratorium

Stimmen zum Konzert

Gratulation für das tolle Konzert! Sehr schön phrasierte, gut verständliche Choräle, schlanke, schwungvolle Chöre. Und wenn etwas mal nicht ganz CD-reif war, tat das überhaupt keinen Abbruch an der Gesamtwirkung. Super Leistung!  -  Andreas Lisius, Pianist

Die Barockinstrumente klingen so viel schöner als ein "normales" Orchester! Und diese unglaubliche Freude an der Musik, die das ganze Ensemble ausstrahlte. Unfassbar! Das war keine "Mugge"!  -  Ulrike Sommer, Choristin

Das war eine große Vorweihnachtsfreude, ein ausgesprochen schönes Konzert! - Christine Lichtenberg, Alt-Solistin

Ich habe mich wieder riesig gefreut, mit Dir Musik zu machen - es ist immer eine große Freude! - Anne Bretschneider, Sopran-Solistin

Dein tolles Engagement hat sich auf das ganze Ensemble übertragen und bei allen eine sehr positive Stimmung erzeugt. Das ist nicht selbstverständlich!! Ich freue mich schon auf das nächste Mal. - Beatrix Hellhammer, Konzertmeisterin

Das war wirklich grandios! - Christine Herholz, ehem. stellv. Schulleiterin der Beethoven-Schule
 
Ich habe das WO mit so viel Freude wie noch nie zuvor gesungen. Heidi Hanf, Choristin
 

Jubiläumskonzert

Stimmen zum Konzert

Für einen nichtprofessionellen Chor hat die WILMA ein unverändert hohes Niveau. - Landeskirchemusikdirektor Prof. Dr. Gunter Kennel

A cappella-Chorklang vom Feinsten! - Bernhard Mitko, Tubist aus Regensburg

Das war eines der besten WILMA-Konzerte, die ich je gehört habe. - Christian Janshen

Ich war begeistert von der Auswahl der Stücke und der Vielfalt - dieser Chor verdient ein großes Publikum. - Heidi Hanf, Mitglied der Matthäus-Kantorei Steglitz